Die NutzerInnen des Infoladens „Daneben“ über diesen

Der Infoladen im Juz Schlachthof versteht sich als selbstverwalteter Freiraum, verordnet in einem Netz aus linken und sozialen Bewegungen. Daher ist er auch ein Ausgangspunkt für libertäre und linke Politik in der Region.

Er bietet zudem einen Schutzraum vor Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Homophobie, in dem auch Hilfe zu solchen Problemen angeboten wird.

Der Infoladen „Daneben“ soll ein Ort sein, an welchem (jugendliche) NutzerInnen Konzepte für das Jugendzentrum „Schlachthof“ planen und diskutieren können. Auch Konzerte und Partys können hier erarbeitet werden.

Desweiteren ist zu bemerken, dass die NutzerInnen des Infoladens keine homogene Gruppe darstellen, sondern sowohl in Position als auch in Aktion vielfältig sind.

Nicht zuletzt aus diesem Grund bildet der Infoladen „Daneben“ für Jugendliche im Gebiet einen Anstoß zur selbstständigen, individuellen politischen Meinungsbildung.

Zudem wird unter den NutzerInnen eine Verantwortung innerhalb der Gruppe entwickelt und ausgebaut.

Es ist von großer Wichtigkeit zu betonen, dass innerhalb der Gruppe Respekt untereinander herrscht und Meinungen, die von der Eigenen abweichen, akzeptiert werden.

In diesem Kontext ist klarzustellen, dass Mitarbeit und Engagement von externer Seite prinzipiell begrüßt wird und jeder Mensch willkommen ist, sich im Konzept Infoladen einzubringen, sofern seine Inhalte frei von Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Homophobie sind und er/sie keine parteipolitische Arbeit im Infoladen „Daneben“ leisten möchte.

Um diese Arbeit effektiv fortsetzen zu können, fordern wir deshalb die Selbstverwaltung des Infoladens „Daneben“, samt eigenem Schlüssel und einer sofortigen Schließung des bestehenden Durchbruchs zur Halle 2.

Wir richten uns hiermit auch ausdrücklich gegen das „Eckpunkte-Papier“, welches hauptsächlich eine komplette Umstrukturierung des Infoladens vorsieht. Mit diesem Papier wäre politische Arbeit im Jugendzentrum erheblich erschwert.